OB Kuhn in Straßburg: „Partnerschaft ausbauen, Freundschaft stärken“

Oberbürgermeister Kuhn ist am Freitag, 4. Juli, zu einem Antrittsbesuch in Stuttgarts Partnerstadt Straßburg gereist. Nach Gesprächen mit seinem Amtskollegen Roland Ries sagte Kuhn: „1962 wurde die Partnerschaft im Gedanken der Aussöhnung begründet, heute wird sie gelebt und funktioniert sehr gut.“ Er sprach sich dafür aus, die Partnerschaft weiter auszubauen und so die Freundschaft zu stärken. Kuhn hat seinen Amtskollegen Ries zu einem Besuch nach Stuttgart eingeladen.





Anlass für die Reise des Oberbürgermeisters war die Oberrheintour von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der zuvor bereits die Schweiz besucht hatte.
Am Morgen wurden der Ministerpräsident und Oberbürgermeister Kuhn in der Mitte der Passerelle des Deux Rives, der Brücke der zwei Ufer, von Oberbürgermeister Ries begrüßt. Auch der Oberbürgermeister von Kehl, Toni Vetrano, war dabei. Anschließend begaben sich beide Delegationen zu Fuß nach Straßburg. Die Brücke über den Rhein verbindet Straßburg und Kehl.
Nach dem Besuch einer neu eröffneten zweisprachigen Kinderkrippe erfolgte die Vorstellung und Besichtigung der städtebaulichen Neuordnung des Rheinhafens von Straßburg, was ein grenzüberschreitendes Projekt ist. Auf etwa 250 Hektar entstehen Wohnungen, Arbeitsstätten und Grünflächen. Kuhn sagte dazu. „Das Tolle ist, dass sich Straßburg zum Rhein hin öffnet und die Trennung von Wohnen, Arbeiten und Leben in diesem Städtebauprojekt überwindet.“
Beim persönlichen Austausch zwischen den beiden Oberbürgermeistern ging es neben dem Städtebau auch um kulturelle wie soziale Themen sowie um den Wissenschaftstransfers und Schüleraustausch. Kuhn und Ministerpräsident Kretschmann trugen sich in das Goldene Buch der Stadt Straßburg ein. Kuhn schrieb: „Die gelebte Freundschaft unserer Städte ist der Urgrund von Frieden, kultureller Gemeinschaft und Wohlstand. Danke dafür!“
Am Abend wollen die Oberbürgermeister Kuhn und Ries zusammen mit Ministerpräsident Kretschmann das WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Frankreich gemeinsam verfolgen.

 



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