Unbekannte haben in den vergangenen Tagen am
Geldautomaten einer Bank an der Hauptstraße einen sogenannten Skimming-
Aufsatz angebracht, um Kontodaten von Bankkunden auszuspähen.
Einem aufmerksamen Bankkunden fiel am Samstag (27.03.2010) Veränderungen
am Kartenlesegerät der Eingangtür auf und alarmierte die Polizei. Die Beamten
entfernten den Skimming-Aufsatz an der Tür und stellten zudem im Vorraum der
Bank eine Plastikbox mit einer eingebauten Kamera sicher. Bislang ist noch nicht
geklärt, ob Daten ausgespäht wurden.
Bereits einige Tage zuvor wurden Daten an einer Bankfiliale an der Hechinger
Straße ausgespäht. Der Fall wurde erst bekannt, als sich die ersten Betroffenen bei
der Bank meldeten. Bislang haben sechs Kunden Anzeige erstattet, bei denen
Geldbeträge im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro abgehoben worden sind.
Die Geldabhebungen erfolgten bislang alle in Italien.
Bei der anschließenden Überprüfung des Geldausgabeautomaten war der
Skimming-Aufsatz bereits wieder entfernt worden.
Die Ermittlungen dauern an.
Weitere Geschädigte werden gebeten, sich bei den Kriminalbeamten des Dezernats
für Betrugs- und Computerkriminalität unter der Rufnummer 8990-6333 zu melden.
Die Polizei rät:
Wer Geld am Automaten abholt, sollte dringend die Hand beim Eingeben der PINNummer
abdecken und sich auch von Fremden nicht über die Schulter schauen
lassen.
Auffälligkeiten an Geldausgabeautomaten oder offensichtliche Veränderungen sowie
Personen, die sich auf verdächtige Weise an einem Geldautomaten aufhalten, sollten
umgehend der Bank oder der Polizei gemeldet werden