16.11.2010 Soziales
Projektträger, die ihre Programme bei der “Sozialen Stadt Neugereut“ fördern lassen wollen, müssen bis 10. Dezember ihre Unterlagen einreichen.
Das Programm “Stärken vor Ort“ dient in den Gebieten der Sozialen Stadt der Förderung von benachteiligten Jugendlichen und Frauen mit Problemen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in das Erwerbsleben. Auch im nächsten Jahr wird die Programmförderung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fortgeführt. Die Stadt Stuttgart hat für Neugereut Projektmittel in Höhe von 86 000 Euro beantragt.
Die Förderobergrenze pro Projekt beträgt 10 000 Euro, die Projekte sollen im Laufe des nächsten Jahres abgeschlossen werden. Bewerben kann sich jeder, vorzugsweise sollen jedoch kleine Träger und Einzelpersonen beziehungsweise ESF-unerfahrene Träger berücksichtigt werden.
Die Antragsformulare können per E-Mail bei ute.kinn@grips-ettlingen.de angefordert werden. Die Projektanträge müssen bis zum 10. Dezember bei Ute Kinn, Büro “Grips“, eingereicht werden.
Welche Inhalte gefördert werden können, zeigt der “Lokale Aktionsplan Stuttgart Neugereut 2011“. Förderfähig sind zum Beispiel Maßnahmen zur Ausbildungsbefähigung von Jugendlichen, der Aufbau einer Tauschbörse unter Einbeziehung von Frauen mit Migrationshintergrund, die bisher kaum außerhäuslichen Kontakt hatten. Weitere mögliche Projekte wären die Qualifizierung von Bewohnern aus dem Stadtteil zu interkulturellen Vermittlern, um die Mitwirkung der Migrantinnen und Migranten am Beteiligungsprozess in der “Sozialen Stadt“ zu fördern. Auch förderfähig wäre die Qualifizierung von Jugendlichen für eine aktive Mitarbeit bei der Planung eines neu zu gestaltenden Jugend- beziehungsweise Bürgerhauses.


