19.05.2011 Umwelt
Nach dem Unfall auf der A 8 in Fahrtrichtung München kurz vor dem Messeparkhaus am vergangenen Mittwochabend kann eine akute Gefährdung der Oberflächengewässer, des Grundwassers und des Bodens mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Das ergaben Analysen des städtischen Amts für Umweltschutz.
Die zwei beteiligten Gefahrenguttransporter verloren die Gefahrstoffe Super Benzin und Essigsäure. Einige tausend Liter Flüssigkeit gelangten von der Bundesautobahn in die Entwässerung und sammelten sich im Regenrückhaltebecken Frauenbronnbach. Die Feuerwehr versuchte das Schadstoffgemisch mit einem Schaumteppich zu stabilisieren und die Explosionsgefahr zu mindern. Aus Sicherheitsgründen wurde die Bundesautobahn und die Umgebung des Regenrückhaltebeckens Frauenbronnbach gesperrt.
Derzeit kümmern sich Experten vor Ort um die ordnungsgemäße Entsorgung des im Regenrückhaltebecken Frauenbronnbach enthaltenen Schadstoffmixes.
Die Spülung der Entwässerungsleitung zeigte bereits Erfolg. Die Explosionsgefahr im Kanal ist bereits gebannt. Durch die Spülung der Kanäle gelangte allerdings vorgereinigtes Wasser über das Regenrückhaltebecken in den Frauenbronnbach. Nach derzeitigen Erkenntnissen geht die Wasserbehörde davon aus, dass voraussichtlich keine nachteiligen Auswirkungen auf die Gewässer zu befürchten sind.
Die Autobahnmeisterei hat bereits einen Auftrag zur Entsorgung des Schadstoffmixes im Regenrückhaltebecken erteilt.


