Tiefbauamt hat die Schutzwand saniert und erhöht - Wirkung entspricht der Halbierung der Verkerhsmenge 23.02.2011 Umwelt
Die höhere Schutzwand an der B10/27 in Zuffenhausen verringert deutlich den Lärm. Zudem wurden 2008 und 2009 lärmmindernde Fahrbahnbeläge südlich der Unterländer Straße aufgebracht.
Dank der höheren Schutzwand und der neuen Fahrbahnbeläge wurde der Lärmschutz für den östlichen Teil von Zuffenhausen wesentlich verbessert. Technik-Bürgermeister Dirk Thürnau: “In Zusammenarbeit von Stadt und Land wurde ein bedeutender Schritt in Sachen Lärmschutz für die Anwohner der B 10/27 in Zuffenhausen umgesetzt.“
In den nächsten Wochen stehen noch die Restarbeiten an der höheren Lärmschutzwand auf dem Programm. Im April werden als Abschluss dann noch Pflanzen gesetzt.
Zusammen mit dem Regierungspräsidium hat das Tiefbauamt die etwa 30 Jahre alte Lärmschutzwand saniert und auf 610 Meter Länge um 2,5 Meter und mehr erhöht. Schon seit Weihnachten ist der verbesserte Lärmschutz zwischen der Unterländer und der Knittlinger Straße wirksam.
In den umliegenden Häusern wird im Erdgeschoss und in den Freibereichen eine Verbesserung von über drei dB(A) erreicht. Dies entspricht in der Wirkung etwa einer Halbierung der Verkehrsmenge.
Die Lärmschutzwand besteht aus lärmabsorbierenden Aluminiumelementen. Sie verhindern, dass der Lärm zur gegenüberliegenden Seite der Bundesstraße reflektiert wird. Zur besseren Lärmabschirmung ist der Kopf der Lärmschutzwand zur Bundesstraße hin gebogen.
Wer hier vorbeifährt, dem fallen die Abschnitte mit transparenten Glaselementen auf. Sie schaffen einen fließenden Beginn der Wandabschnitte, ohne dass die lärmmindernde Wirkung verloren geht - zum Beispiel bei der Zabergäubrücke. Im Bereich der Güglinger Straße wird dank einer Fensterfläche ein optischer Bezug zum gegenüberliegenden Teil von Zuffenhausen hergestellt. Außerdem hat eine Künstlergruppe bei der Zabergäubrücke in einem Graffito das Thema Verkehr aufgegriffen.
Die Gesamtkosten der Erhöhung der Lärmschutzwand belaufen sich auf 3,3 Millionen Euro.
Für die Sanierung der ursprünglichen Wand trägt der Bund als Eigentümer rund 1,3 Millionen Euro. Die Stadt hat zur Verbesserung der Lärmsituation in Zuffenhausen rund zwei Millionen Euro beigetragen.


