10. Ferry-Porsche-Preis für 241 Abiturienten

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, und das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport haben gestern Abend gemeinsam die Ferry-Porsche-Preisträger im Entwicklungszentrum Weissach geehrt.





Ausgezeichnet wurden die 241 jahrgangsbesten Abiturienten mit Schwerpunkten auf den Fächern Mathematik und Physik/Technik. Sie hatten im Sommer 2010 an allgemein bildenden oder beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg ihren Schulabschluss gemacht. Der Ferry-Porsche-Preis, der bereits seit zehn Jahren verliehen wird, soll die Attraktivität der Mathematik und Naturwissenschaften steigern. Gleichzeitig soll er angehende Studenten zum Ingenieurstudium motivieren.

Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG, gratulierte den jungen Absolventen des Abiturjahrgangs 2010 zu ihren guten Leistungen. Er betonte: „Nur mit begabten Schulabgängern, die sich für technikwissenschaftliche Studiengänge entscheiden, kann Deutschland seine internationalen Kunden weiterhin mit Spitzentechnologie begeistern und im harten globalen Wettbewerb bestehen“. Der Porsche-Vorstandschef wies darauf hin, dass es zum Beispiel Zulieferern der Automobilindustrie immer schwerer falle, qualifizierten Nachwuchs zu finden: „Ingenieure und Techniker fehlen an allen Ecken und Enden“. Das Interesse an so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sei die beste Voraussetzung für den Erfolg in Berufen mit hervorragenden Zukunftsperspektiven.

Auch die baden-württembergische Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick unterstrich beim Festakt in Weissach den Bedarf an hoch qualifiziertem Personal in Forschung und Entwicklung. „In Zeiten des Fachkräftemangels sind Technikerinnen und Techniker gefragter denn je. Genau diesen Berufen hat Baden-Württemberg seinen Weltruf als Erfinderland zu verdanken“. Die Ministerin unterstrich, dass bei Kindern gar nicht früh genug die Begeisterung für Mathematik und Technik geweckt werden könne. „Mit innovativen Kindergartenprojekten und einem ideenreichen Schulunterricht, der die Jugendlichen motiviert, können wir das Interesse und die Talente im MINT-Bereich fördern. Hierzu ist auch eine stärkere Verzahnung von Schule und Wirtschaft wichtig, die einen wertvollen Beitrag leisten kann. Es ist mir deshalb ein besonderes Anliegen, Schulen und Unternehmen zu ermutigen, sich für solche Kooperationen weiter zu öffnen“, betonte Schick. Den Ferry-Porsche-Preis würdigte die Kultusministerin als „richtiges Signal und positives Beispiel für die Zusammenarbeit von Bildungspolitik und Wirtschaft“.

Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche AG und jüngster Sohn des 1998 verstorbenen Ferry Porsche, erinnerte in seiner Rede an den Begründer der Porsche-Sportwagen: „Der Beruf des Automobilkonstrukteurs – so wie er von meinem Vater und Großvater ausgeübt wurde – hat sich im Lauf der Jahrzehnte sehr verändert: Früher reichte eine kleine Mannschaft aus leidenschaftlichen Tüftlern, Technikern und visionären Pionieren. Doch inzwischen wächst das technische Wissen so rasant, dass man heute ein großes Entwicklungszentrum mit vielen hundert Spezialisten benötigt. Das gilt vor allem für die Automobilindustrie, die sich durch ein besonders hohes Maß an Innovation auszeichnet“.

Höhepunkt der Feier in Weissach war die Verlosung von sechs Stipendien für internationale Praktika. Die glücklichen Gewinner heißen: Anna-Katharina Holzer (Gymnasium am Rosenberg, Oberndorf), Sarah Kadelka (Helmholtz-Gymnasium, Karlsruhe), Sarah Witte (Liebfrauen-Schule, Sigmaringen), Simon Bischof (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Leonberg), Benjamin Maier (Staufer-Gymnasium, Waiblingen) und Stephan Schmid (Otto-Hahn-Gymnasium, Böblingen). Sie haben im Sommer 2011 die Möglichkeit, einen vierwöchigen Aufenthalt bei einer Tochtergesellschaft von Porsche im Ausland zu absolvieren.



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