Porsche-Belegschaft gedenkt Opfern rechtsextremistischer Gewalt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, legen heute (Donnerstag, den 23. Februar) um 12 Uhr eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt ein.





Zu der bundesweiten Aktion haben der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände aufgerufen. Während der Gedenkminute ruht die Arbeit und die Maschinen in der Produktion werden angehalten.

Thomas Edig, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der
Porsche AG, sagt: „Bei Porsche sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 50 Nationen beschäftigt. Von dem kulturellen Austausch und Miteinander profitiert das Unternehmen seit vielen Jahren. Wir möchten mit der Beteiligung an der Gedenkminute ein weiteres Zeichen gegen Rassismus setzen.“

Uwe Hück, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Porsche AG, wird an der zeitgleich stattfindenden zentralen Gedenkveranstaltung in Berlin teilnehmen. Den Opfern rechtsextremistischer Gewalt auch in den Betrieben zu gedenken, hält er für ein wichtiges Signal: „Das Wegschauen muss aufhören. Wir müssen offensiv aufklären und dafür sorgen, dass so etwas nicht wieder passiert. Wir Porscheaner leben die Integration und dafür treten wir auch öffentlich ein.“

Ein weiteres Zeichen gegen Fremdenhass setzt Porsche mit der Unterstützung der IG Metall-Initiative „Respekt − Kein Platz für Rassismus“, die sich für einen toleranten Umgang miteinander einsetzt. Mit Aktionen in Schulen, Bildungseinrichtungen und Sportvereinen steht verstärkt die junge Generation im Fokus.



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