Erfolgsfaktor Familie 2013

Die vielfältigen Modelle betrieblicher Kinderbetreuung stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Unternehmenstages „Erfolgsfaktor Familie“, den die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, heute (Mittwoch) gemeinsam in Berlin eröffnen. Beide werben dafür, dass Unternehmen ihre Beschäftigten verstärkt bei der Kinderbetreuung unterstützen und damit einen Beitrag zum Ausbau der Kinderbetreuung leisten.






„Der Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes ist von zentraler Bedeutung für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, zumal dadurch nicht nur Eltern profitieren, sondern auch die Arbeitgeber. Ich freue mich sehr, dass immer mehr Unternehmen Betreuungsmöglichkeiten anbieten, und ermuntere ausdrücklich diejenigen, die noch zögern, ihre Ideen mithilfe unseres Förderprogrammes in die Tat umzusetzen“, sagte die Bundesministerin Kristina Schröder in ihrer Rede. Mit dem Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung unterstützt das Bundesfamilienministerium Arbeitgeber bis zu zwei Jahre lang mit einem Zuschuss zu den Betriebskosten neu geschaffener Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder unter drei Jahren.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer betonte die Kreativität von Unternehmen, die betriebliche Betreuungskonzepte umsetzen. „Betriebliche Kinderbetreuung kann staatliche Angebote ergänzen und gut besondere Anforderungen der Unternehmen und ihrer Belegschaften berücksichtigen. Betriebliches Engagement in diesem Bereich ist dabei längst nicht mehr nur eine Sache von Großunternehmen, sondern auch kleine und mittlere Unternehmen kooperieren miteinander und entwickeln innovative Konzepte“, so Schweitzer.

Die bei der Veranstaltung dargestellten Modelle reichen vom Ausbau klassischer Betriebskitas in größeren Unternehmen über Tagesmütter, Schüler- und Ferienbetreuungskonzepte bis zur kooperativen (Notfall)betreuung, für die sich mehrere kleine und mittlere Unternehmen zusammenschließen. Als Anstoß für viele dieser Modelle nennen die Unternehmen einerseits die deutlich gewachsene Nachfrage junger Mütter und Väter nach betrieblichen Angeboten, aber auch das Ziel, sich als attraktiver Arbeitgeber für den Fachkräftenachwuchs zu positionieren. Dieses Engagement lohnt sich für Unternehmen und Beschäftigte. Mit betrieblich unterstützten Kinderbetreuungsangeboten gelingt es erfahrungsgemäß besonders gut, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, da die Betreuungszeiten der Kinder und die Arbeitszeiten der Eltern passgenau aufeinander abgestimmt werden können. Betriebe, die ihre Beschäftigten bei der Kinderbetreuung unterstützen, schaffen damit gute Voraussetzungen dafür, dass diese ihrer Arbeit stressfreier nachgehen können – und viele Mütter nach familiärer Auszeit rascher in den Betrieb zurückkehren. Erfolgversprechend ist dabei die Zusammenarbeit mit Partnern: andere Unternehmen, mit denen Plätze oder Angebote gemeinsam initiiert werden, Dienstleister, die Betreuungsangebote koordinieren und umsetzen, oder Kommunen, die betriebliche Angebote in die kommunale Bedarfsplanung integrieren.

Der Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie 2013“ ist das jährliche Mitgliedertreffen des gleichnamigen Unternehmensnetzwerks, das 2006 vom Bundesfamilienministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag als zentrale Plattform für familienfreundliche Unternehmen gegründet wurde. Mittlerweile sind über 4.700 Mitglieder im Netzwerk aktiv. Das serviceorientierte Netzwerkbüro berät und unterstützt gerade kleine und mittlere Betriebe bei der praktischen Umsetzung einer familienfreundlichen Personalpolitik.

Weitere Informationen zum Unternehmenstag, zum Unternehmensnetzwerk und zum Förderprogramm finden Sie unter www.erfolgsfaktor-familie.de.



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Gerüchte sagen das auch ein Aluhut reichen kann. Klar das der Angela Merkel da die Hutschnur reißt. Endlich können sich mal die Länder profilieren und gegen den Bund stänkern.


Schade das.....
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