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Essstörungen erkennen und verstehen

Essstörungen sind keine Phase und auch keine Spinnereien von gelangweilten Jugendlichen, sondern ernst zu nehmende Süchte. Im Mittelpunkt stehen dabei die Anorexie, die so genannte Magersucht und die Bulimie, die Ess-Brechsucht.





 

Beim vor kurzem stattgefundenen sechsten Fanny-Elterncafé in der Cafeteria des Fanny-Leicht-Gymnasiums in Stuttgart-Vaihingen las zunächst Janina Michl, Passagen aus ihrem Buch „Erst frisst sie dich auf – dann kotzt sie dich aus“. Dr. Holger Salge, Leitender Arzt der Sonnenberg Klinik in Stuttgart, sprach anschließend über die Ursachen, Folgen und Behandlungsmöglichkeiten der verschiedenen Essstörungen.

 

„Für Außenstehende sind Essstörungen nur schwer nachzuvollziehen.“, ist Janina Michl, ehemalige Fanny-Leicht-Schülerin aus Vaihingen, zwanzig Jahre alt und selbst einst von Bulimie Betroffene, klar. „Das soll aber keinen daran hindern, es wenigstens zu versuchen.“ Eine Möglichkeit dazu bietet Michl mit ihrem Buch: Es geht um die Leidensgeschichte von Iruka, einem 16-jährigen Mädchen, das an Bulimie erkrankt ist. Bei allen Handlungen und den Versuchen zu Erbrechen, stellt sich die Frage nach dem Warum. Hin- und hergerissen zwischen Ernährungstabellen, Selbstgeißelung und Maßlosigkeit versucht Iruka zu reflektieren, erzählt von ihrer Scham und ihrer Angst. Das Buch erlaubt einen komplett ungeschönten Einblick in die Gedankenwelt einer Betroffenen und was Janina noch wichtiger ist: Lösungsansätze und Ideen teilen, die zum Nachdenken anregen.

„Für einen Essgestörten wird das Essen zum Organisator des Lebens“ begann Dr. Salge anschließend seine Ausführungen. Das Zählen von Kalorien, selbst induziertes Erbrechen oder Abführen, übertriebene sportliche Aktivität, der Gebrauch von Abführmitteln oder Diuretika sowie –ganz wichtig – die Geheimhaltung und Verleugnung vor der Familie und dem sozialen Umfeld bestimmen den Alltag der Betroffen. Von Anorexie Betroffene magern häufig bis zu einem lebensbedrohlichen Ausmaß ab, nehmen dies aber wegen einer Körperschemastörung nicht wahr. Bulimiker dagegen sind meist normalgewichtig. Sie leiden unendlich unter dem Kontrollverlust und führen sich bei einer Fressattacke schon mal 10.000 Kalorien zu. Die körperlichen Folgen beider Störungen können gravierend sein und im Falle der Anorexie zum Tod durch Herzrhythmusstörungen führen.

 

Auch wenn die Anfänge der Essstörungen häufig in der Pubertät zu finden sind, manifestieren sie sich meist nach dem Abschluss der Schule. „Die Zeit nach der Schule ist eine besonders störanfällige Zeit“, betonte Salge. Die festen Strukturen des Schulalltags gehen verloren, die jungen Erwachsenen müssen ihren eigenen Weg finden, was heute für viele schwer geworden ist. Betroffen sind meist sehr begabte Menschen mit einem strengen „Über-Ich“, die nie mit sich zufrieden sind.

 

Auf die Frage, warum meist Mädchen und junge Frauen betroffen sind, sprach Salge über die unterschiedlichen Bewältigungsstrategien von Jungen und Mädchen. Während „Frauen aktiv scheitern“, gehen Jungen und Männer eher einen passiven Weg. Sie zeigen ausgeprägte Rückzugstendenzen und entwickeln andere Süchte. Beispielsweise ziehen sie sich in virtuelle Welten zurück und entziehen sich so jeglicher Verantwortung.

 

 

 

Essstörungen sind kaum mit Medikamenten heilbar, kurzfristig werden manchmal Präparate aus der Gruppe der Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt. Wirklich hilfreich ist eine Psychotherapie, je nach Ausmaß der Störung und der Lebensumstände des Betroffenen ambulant oder stationär. Dafür ist allerdings eine innere Bereitschaft des Betroffenen notwendig. Nach Aussage Salges bleiben die Erkrankten im Schnitt etwa zwei bis vier Monate in der Klinik. Ziel der Behandlung ist es, zum einem die körperlichen Symptome zu behandeln. Im Vordergrund steht aber vor allem, das Bewusstsein der Patienten für ihre Störung zu schärfen und den Prozess der Geheimhaltung und Verleugnung zu durchbrechen. „Erleben, denken und fühlen“ lautet die Devise. An eine stationäre Therapie schließt sich eine oft längerfristige ambulante Psychotherapie an, wobei die Betroffenen oft Schwierigkeiten haben, einen passenden Therapeuten zu finden und mit langen Wartezeiten zusätzlich belastet werden.

 

Salge sieht auch das soziale Umfeld, die Familie und die Schule in der Verantwortung. Dass diese oft angeben, sie hätten es nicht gemerkt, kommentierte er mit den Worten „Wenn ich bei der Visite ein Patientenzimmer betrete, so rieche ich mitunter, wenn sich jemand erbrochen hat“. Die Tendenz zum Wegschauen der Umgebung ist fatal. Auf die Frage, was man denn tun könne, riet Salge, Signale zu senden, sich zur Verfügung stellen, Gesprächsangebote machen und Vertrauen vermitteln – und dabei nichts zu forcieren. Er räumte allerdings ein, dass Außenstehende, vor allem aber Mütter, nur sehr begrenzte Möglichkeiten haben, die Betroffenen zu erreichen - auch wenn es schwer erträglich ist, zuzuschauen, wie das eigene Kind leidet.

Auch die Schule ist gefordert, Stellung zu beziehen. Wird die Sorge um die betroffene Schülerin oder der Schüler zunehmend zum Thema im Lehrerzimmer, werden die Fehlzeiten zu auffällig oder beobachtet der Sportlehrer, dass die Magersucht gefährliche Ausmaße annimmt, so sollte das Gespräch mit dem Schüler, mit den Eltern (die die Problematik zunächst oft leugnen), einem Beratungslehrer oder Schulpsychologen gesucht werden.

 

Das Fanny-Elterncafé ist eine erfolgreiche Vortragsreihe, die der Verein der Freunde des Fanny-Leicht-Gymnasiums seit längerem mehrmals im Jahr veranstaltet. Sie gibt Eltern die Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen rund um ihre Kinder und die Schule zu informieren und auszutauschen.

 

Der Verein der Freunde des Fanny-Leicht-Gymnasiums feiert am 26.11.2012 um 19.30 Uhr sein 50-jähriges Jubiläum mit einem festlichen Abend im Gemeindesaal der Christ-König-Gemeinde in der Fanny-Leicht-Str. 33 in Stuttgart-Vaihingen.

 

www.fanny-leicht.de

 



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